FM-ARENA goes Bauarena – eine Rückschau
Im Vorfeld des FM-AWARD fanden sich rund 100 Personen in der Bauarena ein um den Vorträgen zu lauschen. Gespannt wollte Mann und Frau erfahren, wie es zu diesem, für die Schweiz einzigartigem Projekt, gekommen ist.
Der Nachmittag stand also ganz unter dem neuen Stern am Himmel des Baugewerbes. Spannend auch deshalb, weil die Bauarena aus drei verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wurde.
Als erster Referent trat Herr Thomas Stauber, ans Rednerpult. Mit dem Titel: „Von der Idee zum Projekt Bauarena“ erzählte er aus der Sichtweise eines Investors und Projektentwicklers.
Die Firma Allreal hat neben ihrem Stammgeschäft, Verwalten und handeln mit Wohn- und Geschäftsliegenschaften, ein zweites Standbein als Generalunternehmung für die Realisation von Projekten. Anhand des Richti-Areals in Wallisellen und des Toni-Areals, Zürich zeigte Herr Stauber auf, wie wichtig es ist, von brachliegenden Grundstücken deren Potential zu erkennen und auszuschöpfen.
Anhand der eigenen Bautätigkeit im Wohnbereich, spielten die gemachten Erfahrungen im Bemusterungsprozess, die Grundlage für die Idee Bauarena. Thomas Stauber zeigte anhand einer Folie, was für Wege, mit entsprechendem Zeitverlust es in der Vergangenheit gebraucht hatte, bis eine Bemusterung abgeschlossen war.
Die Idee für eine Vereinfachung des Bemusterungs-Prozesses war geboren. Es sollte alles unter einem Dach stattfinden, eine Art Kompetenzzentrum mit Bemusterungsmöglichkeiten. Das geeignete Grundstück fand sich in Volketswil, unweit des Einkaufszentrums Volki-Land.
Thomas Stauber zeigte aber auch auf, dass es für Projekte in dieser Grössenordnung auch viel Geduld braucht. Denn von der Projektidee (2003) bis zum Baubeginn (März 2008), brauchte es doch einige Zeit.
Das zweite Referat von Urs Nüesch, aus der Sichtweise des Architekten, gewährte Einblicke in die Ausformulierung des Gebäudes aus architektonischer Sicht. Es war eine spannende architektonische Aufgabe, ein Haus für die Bauszene zu kreieren.
Verschiedene Kriterien waren zu berücksichtigen. Als erstes musste es Städtebaulich eingepasst werden, vorgelagert wurde eine zweigeschossige Retailzone mit grossen Durchbrüchen welche Einblicke in die „Flanier-Allee“ gestatten. Dadurch wurde ein weicher Übergang zu dem markanten Kubus der Bauarena geschaffen. Die Retailzone schafft eine Verbindung zwischen dem Einkaufszentrum Volki-Land und dem Gelände der Migros mit OBI.
Der Kubus selber wurde von der Hauptachse zurückgesetzt. Seine sich durch Licht verändernde Aussenhaut, gibt dem Gebäude eine Identität und wird zu einem Eyecatcher wie es Urs Nüesch selber sagt. Das Gebäude wirkt aussen durch die Vorhangfassade lebendig und eigenständig. Im inneren dagegen soll sich die Architektur zurückhalten um die Aussteller nicht zu konkurrenzieren.
Herr Philipp Strebel, als Vertreter der Firma PSM, teilte seine Gedanken als Betreiber mit. Die Grundidee, einen Ort für die Bauherrschaft und Planer zu haben soll aktiv ausgebaut werden. Ein Ort zum anschauen, anfassen und auswählen.
Jedoch reicht eine dauernde Ausstellung alleine nicht aus. Um die Attraktivität zu erhalten und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern sind weitere, begleitende Massnahmen vorgesehen. So sollen spannende Vorträge und Events innerhalb der Ausstellung stattfinden. Denkbar seien Firmenanlässe, Präsentationen von Produkteneuheiten und sogar Hochzeitsevents. Philipp Strebel erklärt weiter, dass neben dem optimalen Standort weitere Faktoren für den weiteren Erfolg wichtig sind. Innovation und Flexibilität, gezielte Öffentlichkeitsarbeit oder auch ein nachhaltiger Branchen– und Mietermix, um nur einige Faktoren zu nennen.
Der Nachmittag war kurzweilig und sehr spannend. Nach einer kuren Pause verteilten sich die rund 100 Zuhörer und Zuhörerinnen in verschiedenen Gruppe auf, um unter fachkundiger Leitung die Ausstellung zu besichtigen.
Ein innovatives Beispiel blieb besonders haften. Eine Ausstellung von Möbelbeschlägen ist für Endkunden nicht so attraktiv wie die einer Sauna. Dennoch wurde der Stand von der Firma Häfele AG, zu einem Publikumsmagnet. Dies weil sich der Aussteller mit einem interaktivem Raum etwas Spezielles ausgedacht hat.
In diesem Raum mit Projektoren kann ich mir auf einem Touchscreen einen Schrank zusammenbauen. Aus der Bibliothek wähle ich die benötigten Elemente aus. Die Grösse lässt sich selbstverständlich verändern.
Bin ich mit dem Resultat, in Ausstattung und Dimensionen zufrieden, betätige ich einen Knopf und das Ergebnis wird im Masstab 1:1 auf die Wand projiziert. Jetzt kann ich ausprobieren, ob meine Ideen praxistauglich sind.
Letzte Korrekturen, weil die Sockenschublade zu hoch angebracht wurde und ich kann das bereinigte Resultat als Stückliste für den Schreiner inkl. Beschläge ausdrucken lassen und mitnehmen.
Schon nur diese Innovation, berechtigt einen Ausflug zur Bauarena. Weitere gut gelungene Ausstellungen runden das Angebot der Bauarena ab. So zum Beispiel die Saunalandschaft der Firma Klafs AG, welche bereits beim betreten, Entspannung pur bietet. Oder die Gartenwelt Ausstellung. Sieben Unternehmen haben sich zusammengeschlossen und eine fantastische Welt geschaffen. Die Zusammenarbeit von AndroSpa GmbH, Biene AG, Comfortfloor AG, Frego Ottenbach AG, LC Lamps Collection AG, Swiss Galabau GmbH und Wyss Pflanzen und Samen AG ist ein gutes Beispiel wie in Zukunft Kunden gewonnen werden können.
Michel Huber (FM ARENA)
Die Detailangaben:
Datum: Donnerstag, 5. November 2009
Ort: Bauarena, Industriestrasse 18, 8604 Volketswil
Anmeldeschluss: Donnerstag, 22. Oktober 2009
Programm:
13.30 - 13.55 Uhr
Eintreffen der Teilnehmer der Bauarena
13.55 - 14.00 Uhr
Begrüssung durch Remo Schällibaum, Präsident der FM-ARENA
14.00 - 14.20 Uhr
Von der Idee zum Projekt Bauarena

Herr Thomas Stauber, Leiter Akquisition/Projektentwicklung
Allreal Generalunternehmung AG / Investor der Bauarena
14.20 - 14.40 Uhr
Architektur im Spannungsfeld
zwischen Funktionalität, Kosten und Ästethik

Herr Urs Nüesch, Gründer & CEO von Nüesch & Partner Architekten
Architekt der Bauarena
14.40 - 15.00 Uhr
Anforderungen an den Betreiber und die Mieter

Herr Philipp Strebel, Gründer & CEO von psm Center Management AG
Vermietung und Bewirtschaftung der Bauarena
15.00 - 15.30 Uhr
Pause
15.30 - 16.30 Uhr
Besichtigung der Bauarena in 4 Gruppen
16.30 - 17.00 Uhr
Kaffeepause
ab 17.00 Uhr
Verleihung des FM AWARD mit anschliessendem Apéro
Moderation: Remo Schällibaum
Informationen:
Mit den öffentlichen Verkehrsmittel:
S-Bahn:
S9/S14 ab Zürich HB bis Bahnhof Schwerzenbach, umsteigen auf
Bus:
Bus 726 (Richtung Volketswil Dorf) oder Bus 727 (Richtung Greifensee, Pfisterhölzli)
ab Bahnhof Schwerzenbach bis Station „Hofwisen“
Mit dem Auto:

Parkplätze:
Genügend Besucherparkplätze sind vorhanden
Bauarena
Industriestrasse 18
8604 Volketswil
info@bauarena.ch
www.bauarena.ch
Kosten:
CHF 50.00 pro Teilnehmer / Teilnehmerin
CHF 30.00 pro Teilnehmer / Teilnehmerin (FM-ARENA Mitglied)
Ab 17.00 Uhr Teilnahme kostenlos
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Berücksichtigung erfolgt gemäss Anmeldungseingang.
FM-ARENA goes Bauarena – eine Rückschau
Im Vorfeld des FM-AWARD fanden sich rund 100 Personen in der Bauarena ein um den Vorträgen zu lauschen. Gespannt wollte Mann und Frau erfahren, wie es zu diesem, für die Schweiz einzigartigem Projekt, gekommen ist.
Der Nachmittag stand also ganz unter dem neuen Stern am Himmel des Baugewerbes. Spannend auch deshalb, weil die Bauarena aus drei verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wurde.
Als erster Referent trat Herr Thomas Stauber, ans Rednerpult. Mit dem Titel: „Von der Idee zum Projekt Bauarena“ erzählte er aus der Sichtweise eines Investors und Projektentwicklers.
Die Firma Allreal hat neben ihrem Stammgeschäft, Verwalten und handeln mit Wohn- und Geschäftsliegenschaften, ein zweites Standbein als Generalunternehmung für die Realisation von Projekten. Anhand des Richti-Areals in Wallisellen und des Toni-Areals, Zürich zeigte Herr Stauber auf, wie wichtig es ist, von brachliegenden Grundstücken deren Potential zu erkennen und auszuschöpfen.
Anhand der eigenen Bautätigkeit im Wohnbereich, spielten die gemachten Erfahrungen im Bemusterungsprozess, die Grundlage für die Idee Bauarena. Thomas Stauber zeigte anhand einer Folie, was für Wege, mit entsprechendem Zeitverlust es in der Vergangenheit gebraucht hatte, bis eine Bemusterung abgeschlossen war.
Die Idee für eine Vereinfachung des Bemusterungs-Prozesses war geboren. Es sollte alles unter einem Dach stattfinden, eine Art Kompetenzzentrum mit Bemusterungsmöglichkeiten. Das geeignete Grundstück fand sich in Volketswil, unweit des Einkaufszentrums Volki-Land.
Thomas Stauber zeigte aber auch auf, dass es für Projekte in dieser Grössenordnung auch viel Geduld braucht. Denn von der Projektidee (2003) bis zum Baubeginn (März 2008), brauchte es doch einige Zeit.
Das zweite Referat von Urs Nüesch, aus der Sichtweise des Architekten, gewährte Einblicke in die Ausformulierung des Gebäudes aus architektonischer Sicht. Es war eine spannende architektonische Aufgabe, ein Haus für die Bauszene zu kreieren.
Verschiedene Kriterien waren zu berücksichtigen. Als erstes musste es Städtebaulich eingepasst werden, vorgelagert wurde eine zweigeschossige Retailzone mit grossen Durchbrüchen welche Einblicke in die „Flanier-Allee“ gestatten. Dadurch wurde ein weicher Übergang zu dem markanten Kubus der Bauarena geschaffen. Die Retailzone schafft eine Verbindung zwischen dem Einkaufszentrum Volki-Land und dem Gelände der Migros mit OBI.
Der Kubus selber wurde von der Hauptachse zurückgesetzt. Seine sich durch Licht verändernde Aussenhaut, gibt dem Gebäude eine Identität und wird zu einem Eyecatcher wie es Urs Nüesch selber sagt. Das Gebäude wirkt aussen durch die Vorhangfassade lebendig und eigenständig. Im inneren dagegen soll sich die Architektur zurückhalten um die Aussteller nicht zu konkurrenzieren.
Herr Philipp Strebel, als Vertreter der Firma PSM, teilte seine Gedanken als Betreiber mit. Die Grundidee, einen Ort für die Bauherrschaft und Planer zu haben soll aktiv ausgebaut werden. Ein Ort zum anschauen, anfassen und auswählen.
Jedoch reicht eine dauernde Ausstellung alleine nicht aus. Um die Attraktivität zu erhalten und den Bekanntheitsgrad weiter zu steigern sind weitere, begleitende Massnahmen vorgesehen. So sollen spannende Vorträge und Events innerhalb der Ausstellung stattfinden. Denkbar seien Firmenanlässe, Präsentationen von Produkteneuheiten und sogar Hochzeitsevents. Philipp Strebel erklärt weiter, dass neben dem optimalen Standort weitere Faktoren für den weiteren Erfolg wichtig sind. Innovation und Flexibilität, gezielte Öffentlichkeitsarbeit oder auch ein nachhaltiger Branchen– und Mietermix, um nur einige Faktoren zu nennen.
Der Nachmittag war kurzweilig und sehr spannend. Nach einer kuren Pause verteilten sich die rund 100 Zuhörer und Zuhörerinnen in verschiedenen Gruppe auf, um unter fachkundiger Leitung die Ausstellung zu besichtigen.
Ein innovatives Beispiel blieb besonders haften. Eine Ausstellung von Möbelbeschlägen ist für Endkunden nicht so attraktiv wie die einer Sauna. Dennoch wurde der Stand von der Firma Häfele AG, zu einem Publikumsmagnet. Dies weil sich der Aussteller mit einem interaktivem Raum etwas Spezielles ausgedacht hat.
In diesem Raum mit Projektoren kann ich mir auf einem Touchscreen einen Schrank zusammenbauen. Aus der Bibliothek wähle ich die benötigten Elemente aus. Die Grösse lässt sich selbstverständlich verändern.
Bin ich mit dem Resultat, in Ausstattung und Dimensionen zufrieden, betätige ich einen Knopf und das Ergebnis wird im Masstab 1:1 auf die Wand projiziert. Jetzt kann ich ausprobieren, ob meine Ideen praxistauglich sind.
Letzte Korrekturen, weil die Sockenschublade zu hoch angebracht wurde und ich kann das bereinigte Resultat als Stückliste für den Schreiner inkl. Beschläge ausdrucken lassen und mitnehmen.
Schon nur diese Innovation, berechtigt einen Ausflug zur Bauarena. Weitere gut gelungene Ausstellungen runden das Angebot der Bauarena ab. So zum Beispiel die Saunalandschaft der Firma Klafs AG, welche bereits beim betreten, Entspannung pur bietet. Oder die Gartenwelt Ausstellung. Sieben Unternehmen haben sich zusammengeschlossen und eine fantastische Welt geschaffen. Die Zusammenarbeit von AndroSpa GmbH, Biene AG, Comfortfloor AG, Frego Ottenbach AG, LC Lamps Collection AG, Swiss Galabau GmbH und Wyss Pflanzen und Samen AG ist ein gutes Beispiel wie in Zukunft Kunden gewonnen werden können.
Michel Huber (FM ARENA)
Die Detailangaben:
Datum: Donnerstag, 5. November 2009
Ort: Bauarena, Industriestrasse 18, 8604 Volketswil
Anmeldeschluss: Donnerstag, 22. Oktober 2009
Programm:
13.30 - 13.55 Uhr
Eintreffen der Teilnehmer der Bauarena
13.55 - 14.00 Uhr
Begrüssung durch Remo Schällibaum, Präsident der FM-ARENA
14.00 - 14.20 Uhr
Von der Idee zum Projekt Bauarena

Herr Thomas Stauber, Leiter Akquisition/Projektentwicklung
Allreal Generalunternehmung AG / Investor der Bauarena
14.20 - 14.40 Uhr
Architektur im Spannungsfeld
zwischen Funktionalität, Kosten und Ästethik

Herr Urs Nüesch, Gründer & CEO von Nüesch & Partner Architekten
Architekt der Bauarena
14.40 - 15.00 Uhr
Anforderungen an den Betreiber und die Mieter

Herr Philipp Strebel, Gründer & CEO von psm Center Management AG
Vermietung und Bewirtschaftung der Bauarena
15.00 - 15.30 Uhr
Pause
15.30 - 16.30 Uhr
Besichtigung der Bauarena in 4 Gruppen
16.30 - 17.00 Uhr
Kaffeepause
ab 17.00 Uhr
Verleihung des FM AWARD mit anschliessendem Apéro
Moderation: Remo Schällibaum
Informationen:
Mit den öffentlichen Verkehrsmittel:
S-Bahn:
S9/S14 ab Zürich HB bis Bahnhof Schwerzenbach, umsteigen auf
Bus:
Bus 726 (Richtung Volketswil Dorf) oder Bus 727 (Richtung Greifensee, Pfisterhölzli)
ab Bahnhof Schwerzenbach bis Station „Hofwisen“
Mit dem Auto:

Parkplätze:
Genügend Besucherparkplätze sind vorhanden
Bauarena
Industriestrasse 18
8604 Volketswil
info@bauarena.ch
www.bauarena.ch
Kosten:
CHF 50.00 pro Teilnehmer / Teilnehmerin
CHF 30.00 pro Teilnehmer / Teilnehmerin (FM-ARENA Mitglied)
Ab 17.00 Uhr Teilnahme kostenlos
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Berücksichtigung erfolgt gemäss Anmeldungseingang.